Sonntag, 5.10.2008
Tag 2 - Sonntag, 5.10.2008

Nach Frühstück und Morgenbesprechung erfolgt die Abfahrt um 10:00 Uhr von Marangu auf einer Asphaltstraße, die sich sanft den Berg hinaufschlängelt. Bereits nach 5 Kilometern steigen wir zur Besichtigung einer „echten“ Schmiede von unseren Drahteseln ab. Anschließend geht es in eine Chakka-Höhle. Solche Höhlen, oder eher Gruben, wurden im Krieg gegen die Massai angelegt. Die Höhle selbst ist sehr eng und abenteuerlich.
Wir verlassen die Asphaltstraße und holpern über ein grobes Schotter-Sand-Gemisch weiter zur Mittagsrast in eine typische Chakka-Siedlung. Dort erwarten uns Baracken ohne Strom und viel Staub, umsäumt von Bananenbaumwäldern. Es gibt zwar keine Elektrizität, aber dafür recht kühles Coke. Während wir essen, wird direkt neben uns eine Ziege geschlachtet.
Es folgt die Weiterfahrt zu einer privaten Hütte, wo man uns originale Chakkagesänge und Trommeln zeigt. Nach einer kurzen aber lustigen Vorführung geht es dann weiter. Die Menschen hier sind extrem nett und kommunikativ: Sie schreien uns „JAMBO!“ (Servus) zu und wir schreien, wann immer wir Luft haben, zurück.
Weiter geht es dann auf einem netten Singletrail mit einigen Platten an den Bikes. Die Dornenbüsche direkt am Weg haben bis zu 10 cm lange Stacheln, die sich in die Reifen bohren. Das Ziel: Das Camp am Lake Chala – allerdings mit einem aufregenden Abgang zum kühlen Nass. Fast alle gehen in den See schwimmen.
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